Skinner
Dienstag, 03.03.2015
10,5 cm² Kunstwerk
fluoreszierende Briefmarke
Die Briefmarken aus Liechtenstein sind seit Jahrzehnten Botschafter des Landes, zugleich aber auch ein Spiegel der Zeit und Kunstwerke im Kleinstformat.

Die Gestaltung eines «Mini-Bildchens» ist keine leichte Aufgabe, denn sogar Motive, die als Plakat für sich stehen, wirken auf einer Fläche von nicht einmal vier mal vier Zentimetern oft belanglos. Weglassen ist gefragt, konzentrieren auf das Notwendigste. Dies macht grossen Spass, zumal man bei Briefmarken freie Techniken und klassische Typografie mixen kann.

Briefmarke als Licht-Experiment
Die Sondermarke «Lichtspiel» (Wertstufe CHF 1.90) erlaubt den Betrachtern drei Experimente mit dem Bezug zu dem erwähnten UNESCO Jubiläum durchzuführen:

  • erstens leuchtet der Hintergrund der Marke dank fluoreszierender Farbe im Dunkeln, wenn dieser zuvor durch die Sonne bestrahlt wurde;
  • zweites können die Betrachter die Mikroperforation im Papier erkennen, sobald sie die Marke vor eine Lichtquelle halten;
  • drittens ist der rosafarbene Verlauf im Hintergrund der Kugel mit einer Spezialfarbe gedruckt. Bei Bestrahlung mit UV-Licht wechselt die Farbe von Rosa in Violett.

UNESCO: Internationales Jahr des Lichts
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2015 zum internationalen Jahr des Lichts erklärt: Vor 1000 Jahren wurde erstmals bewiesen, dass Lichtquellen Strahlungen aussenden, vor genau 200 Jahren wurde der Wellencharakter des Lichts entdeckt und die Quantentheorie des Lichts ist 110 Jahre alt.

Licht ist elementare Lebensvoraussetzung für Menschen, Tiere und Pflanzen und daher auch ein zentraler Gegenstand in Wissenschaft und Kultur. Wissenschaftliche Erkenntnisse über Licht führten unter anderem zu tieferem Verständnis des Planetensystems, zu besseren Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin und zur Erfindung neuer Kommunikationsmittel. Die Schlüsselrolle des Lichts in Forschung und Kultur soll in einem «Internationalen Jahr des Lichts» 2015 gewürdigt werden.

Im Weiteren soll ein «Tag des Lichts» sowohl Lichtverschmutzung und das Sparen von Licht thematisieren. Unter dem Motto «Light for Change – Licht für Veränderung» wollen die UNESCO und ihre Partner Projekte anregen, um die Lebensqualität in Entwicklungsländern durch günstige energieeffiziente Lichtquellen zu verbessern.


Verantwortlich bei der POST AG: Norbert Hasler, Stefan Erne;
verantwortlich bei LEONE MING: Leone Ming (Creative Direction, Konzeption), Christine Böhmwalder (Art Direction, Beratung), Till Köhnlein (Grafik), Lisa Ruggenthaler (Projektmanagement)

 
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